Am 21. November diskutieren Vertreter aus Forschung und Wirtschaft im Rahmen der öffentlichen Abendveranstaltung „Wirtschaftliche Offenheit – Schweiz Quo vadis?“ der Zürcher Handelskammer über die Bedeutung der bilateralen Verträge Schweiz – EU.

Gerade die Schweiz mit ihrem kleinen Inlandmarkt ist auf gute Handelsbeziehungen speziell mit dem wichtigsten Handelspartner, der EU, angewiesen. Heute wird mehr als jeder zweite Exportfranken in Europa verdient. Auch der Forschungsplatz Schweiz profitiert enorm von der Zusammenarbeit mit der EU. Beides ist in den bilateralen Verträgen mit der EU geregelt, die wegen der Annahme der Zuwanderungsinitiative 2014 gefährdet sind.
Dieses Spannungsfeld wird die öffentliche Abendveranstaltung „Wirtschaftliche Offenheit – Schweiz Quo vadis?“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Wirtschaft am 21. November in Zürich beleuchten. Nach einem Referat von André Wyss, Präsident Novartis Operations und Länderpräsident Novartis Schweiz, zur „Wichtigkeit offener Beziehungen für die Schweizer Pharmabranche“ werden Vertreterinnen und Vertreter der Pharmaindustrie, der IT-Branche, akademischer Forschung und Wirtschaftsverbänden ihre Optik zu einer offenen Schweiz unter der Moderation von Katja Gentinetta in einem Panel diskutieren. Die Veranstaltung wird von der Zürcher Handelskammer in Zusammenarbeit mit dem Hochschulverband swissuniversities, stark+vernetzt sowie Interpharma organisiert.
 

Roadshow für eine konstruktive Europapolitik

Neben der öffentlichen Abendveranstaltung wird gleichentags auch ein Stakeholder-Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung stattfinden. Beide Veranstaltungen sind Teil der Roadshow, die Interpharma zusammen mit swissuniversities und kantonalen Handelskammern gestartet hat. Die Pharmaindustrie und die Universitäten stellen sich dabei dem Dialog mit Stakeholdern und der interessierten Öffentlichkeit zu Themen rund um den Pharma- und Forschungsstandort Schweiz sowie zur Bedeutung der bilateralen Verträge für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Erste Station war Luzern im September, in den kommenden Wochen und Monaten werden nach Zürich weitere Stakeholder-Dialoge und öffentliche Anlässe in Solothurn, Zug, Lausanne und Freiburg folgen.

Die Abendveranstaltung findet am 21. November um 18 Uhr (Türöffnung 17:30 Uhr) in der Stiftung zum Glockenhaus, Sihlstrasse 33 in Zürich statt. Interessierte können sich bis spätestens Montag, 19. November 2016 über das Anmeldeformular unter http://www.zhk.ch/kalender/termin/oeffentliche-abendveranstaltung-wirtsc... anmelden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.