Schon zu römischer Zeit besass das heutige Graubünden eine Schlüsselstellung im europäischen Handelsnetz. Über den Septimer-, Julier- und Splügenpass, entlang des Rheintals und durchs Engadin wurden Waren aus ganz unterschiedlichen Provinzen zu ihrem Bestimmungsort transportiert. Unzählige Begegnungen zwischen Reisenden und Einheimischen trugen darüber hinaus massgeblich zum Austausch von Werten, Sprachen und Ideen bei und formten jenen besonderen Charakter, der den Kanton bis heute auszeichnet.

Ludwig Locher, Präsident der Bündner Handelskammer und des Arbeitgeberverbands, ist fest in dieser Tradition verwurzelt, wenn er sagt, dass «die enge Vernetzung mit Europa, dem wichtigsten Handelspartner der Schweiz, die Basis für unseren Wohlstand und der zukünftigen prosperierenden Entwicklung ist.» Auch ist er davon überzeugt, dass «eine konstruktive Europapolitik und Offenheit für Freihandelsverträge weltweit das Markenzeichen der souveränen Schweiz» sind.