Schönes Zeichen: Der Zoll zwischen Kreuzlingen (CH) und der Stadt Konstanz (DE) ist nun ein Begegnungsort und hat keine trennende Grenze mehr. Schengen macht dies möglich.

Der Hauptzoll zwischen den beiden Städten hat sich vom ehemaligen Hauptverkehrsübergang in eine grüne Veranstaltungsfläche verwandelt. Damit soll die Verbindung beider Städte verdeutlicht werden. Die Begegnungen der Einwohner erfolgen tagtäglich. Und seit der Platz seit 2013 motorfrei ist, wird er immer mehr genutzt. Die neu geschaffene Veranstaltungsfläche erlaubt gemeinsame Aktivitäten. Das Grün des Platzes steht in positiver Hinsicht für etwas Neues.

Das Projekt sei unkompliziert umgesetzt worden, meint der Konstanzer Bürgermeister Andreas Osner. Der neue Platz gilt als Symbol für «zwei Städte, ein Weg». Leben, Arbeiten und Einkaufen seien zentral in «einer Stadt mit 108 000 Einwohner, 45 000 Arbeitsplätzen und 6 000 Betrieben», meint Osner weiter. Auch durch Kunst und Kultur seien beide Städte eng verbunden, schon die Kunstgrenze symbolisiere ein Europa ohne Grenzen, ein Konzept, «welches jetzt am Hauptzoll weitergeführt wird. Wir setzen Punkt für Punkt Zeichen», meinte Osner abschliessend.

Diese Form von Begegnungen und Freiheit verdanken wir dem Schengen-Abkommen. Ein mögliches Referendum zum Waffenrecht würde das Abkommen und somit auch unsere Freiheit aufs Spiel setzen. Der Alleingang ist keine Lösung!

Mehr Informationen hier: http://m.kreuzlinger-nachrichten.ch/kreuzlingen/detail/article/ein-symbol-fuer-ein-grenzenloses-europa-00141935/