Gute Beziehungen zur EU liegen Patrick Odier, Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, am Herzen: «Die Schweiz ist keine Insel. Wir brauchen gute und offene Wirtschaftsbeziehungen mit der EU. Dies bedeutet einerseits die Sicherung der bestehenden bilateralen Verträge und andererseits den Abbau von Handelshemmnissen beim grenzüberschreitenden Marktzutritt. Nur so können die Banken in der Schweiz ihre Dienstleitungen ohne Nachteile in anderen Ländern anbieten. Nur so bleiben sie vielfältig und erfolgreich.» Wieso unser Finanzplatz wettbewerbsfähig bleiben muss?

Damit er weiterhin - direkt und indirekt - 15 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz erbringen kann. Oder, damit weiterhin rund 500 000 Arbeitsplätze in der Schweiz im gesamten Finanzsektor bestehen bleiben und knapp 3800 Lehrlinge jährlich eine solide Ausbildung bei einer Bank absolvieren können. Nur ein Beispiel dafür, wie gute Beziehungen zur EU und eine offene und vernetzte Schweiz zum Wohlstand aller Schweizerinnen und Schweizer beitragen.