«Zürich ist wie kaum ein anderer Standort international verflochten. Deshalb braucht unsere Wirtschaft einen uneingeschränkten Zugang zu Europa. Das gewährleisten die bilateralen Verträge», sagt Regine Sauter, Direktorin der Zürcher Handelskammer. Sie weiss genau, wovon sie spricht. Denn in Analogie zum Sprichwort «Hustet Amerika, dann bekommt Europa eine Grippe» entfällt ein beträchtlicher Teil der Schweizer Wirtschaftsleistung auf den Grossraum Zürich – leidet dieser, dann schwächt dies das ganze Land. Insbesondere ein gutes und konstruktives Verhältnis zu Europa ist äusserst wichtig, weil die EU der bedeutendste Handelspartner und Herkunftsraum vieler hochqualifizierter Zuwanderer ist.

Wie gut man international vernetzt ist, entscheidet sich dabei täglich aufs Neue und äussert sich in einer Vielzahl von Projekten auf lokaler oder regionaler Ebene. In mehreren politischen und unternehmerischen Funktionen setzt sich Regine Sauter deswegen für einen Wirtschaftsstandort Zürich ein, der auch weiterhin von seinem kosmopolitischen Flair und guten Wirtschaftsbeziehungen in alle Welt profitieren kann – etwa in Bezug auf den Flughafen oder den Innovationspark in Dübendorf.