Eine stabile Beziehung zur EU ist den Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern wichtig. Das zeigt eine erste repräsentative Umfrage zum institutionellen Abkommen: 60 Prozent der Befragten unterstützen den vorliegenden Entwurf. Die Zustimmung ist breit abgestützt: Die Befürworter stammen aus praktisch allen politischen Lagern (mit Ausnahme der SVP). Nur 35 Prozent der Befragten stehen dem institutionellen Abkommen kritisch gegenüber.

Insgesamt ist die positive Einschätzung der bilateralen Verträge auf dem höchsten Stand seit 2015: 59 Prozent der Stimmberechtigten sind der Ansicht, dass die bilateralen Verträge der Schweiz nur oder eher Vorteile bringen. Ganze 79 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Bilateralen den Schweizer Unternehmen den Zugang zum wichtigsten Exportmarkt sichern und zwei Drittel geben an, dass sie der Schweiz zu Wohlstand verhelfen. 69 Prozent sind der Meinung, dass das institutionelle Rahmenabkommen der Schweizer Wirtschaft die notwendige Rechts- und Planungssicherheit bietet. Fast gleich viele Personen (64 Prozent) sind sich bewusst, dass das bestehende Marktzugangsabkommen erneuert werden muss.

Die Studie wurde vom Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag von Interpharma durchgeführt. «Die Resultate der Umfrage verdeutlichen, dass sich die Schweizer Bevölkerung der Bedeutung der bilateralen Abkommen bewusst ist», sagt René Buholzer, Geschäftsführer von Interpharma. Gleichzeitig warnt er davor, sich auf diesen ersten positiven Umfrageresultaten auszuruhen: «Die Meinungsbildung zum institutionellen Abkommen hat erst begonnen.» Damit der bilaterale Weg erhalten und der Marktzugang weiter ausgebaut werden kann, bleibe der Dialog mit der Bevölkerung wichtig.

Hier gibt es alle Resultate zum Nachlesen: https://www.interpharma.ch/sites/default/files/192005_standortch2019_kurzbericht_def.pdf