Schweizer Universitäten sind Spitzenklasse. Das zeigt das neue Hochschul-Ranking von Quacquarelli Symonds (QS). In der jährlich erscheinenden Rangliste der besten Universitäten der Welt haben fast alle Hochschulen der Schweiz an Rängen gewonnen. Ganz vorne mit dabei sind die ETH Zürich auf dem sechsten Platz und die EPFL Lausanne auf dem 14. Platz. Somit behaupten sie sich in Kontinentaleuropa nach wie vor als beste Hochschulen.

Schweiz zehn Mal in den Top 1000

Nicht nur die beiden ETHs in Lausanne und Zürich konnten punkten, auch die anderen Schweizer Unis sind in der Rangliste vorne mit dabei. Insgesamt gehören zehn Schweizer Hochschulen zu den besten 1000 Universitäten auf der Welt. Gleich auf Rang 273 neu eingestiegen, ist die Università della Svizzera Italiana. Ebenfalls aufsteigen konnte die Universität Zürich (Rang 69) sowie die Universitäten Genf (106), Bern (114) und Basel (149).

Internationale Vernetzung essenziell für Erfolg

Gemäss Ben Sowter, Forschungsdirektor von QS, bewegen sich Studenten, Fakultäten und die Industrie in der Schweiz in einem der besten Forschungssysteme der Welt. Dieser Erfolg sei vor allem einem hohen Grad an Internationalisierung zu verdanken. So ist die Schweiz nach wie vor ein attraktives Ziel für Spitzenforscherinnen und -forscher. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, spielt der Zugang zu europäischen Forschungsrahmenprogrammen wie «Horizon 2020» eine Schlüsselrolle.

Ohne das Forschungsabkommen mit der EU wäre eine solche Teilnahme nicht möglich. Weltweit führende Forscherinnen und Forscher könnten andere Länder der Schweiz vorziehen, da diese einen uneingeschränkten Zugang zu den Programmen bieten. Der Forschungsstandort Schweiz würde dadurch nicht nur Spitzenforscherinnen und -forscher verlieren, sondern auch an Prestige und Wettbewerbsfähigkeit einbüssen. Das Forschungsabkommen ist einer der sieben Verträge der Bilateralen I, deren Zukunft die Kündigungsinitiative der SVP aufs Spiel setzt.