Die Fischer Reinach AG gehört zu den führenden Unternehmen der Zulieferindustrie. Weltweit ist sie für die Beschläge-, Automobil-, Elektro- sowie die Elektronikindustrie tätig. Jährlich werden mehr als 6 Milliarden Teile produziert, wovon über 90 Prozent in den Export gehen. 2018 feierte die familiengeführte Firma, die zurzeit 120 Mitarbeitende beschäftigt, ihr 175-jähriges Bestehen. Peter Fischer, Verwaltungsratspräsident, erklärt in einem Kurzfilm worauf der Erfolg der Fischer Reinach AG basiert und weshalb die Selbstbestimmungsinitiative – die im November dieses Jahres zur Abstimmung kommt – so gefährlich ist.

«Wir produzieren am teuersten Produktionsstandort der Welt. Dennoch geht es unserer Wirtschaft gut.», führt Peter Fischer aus. Das sei unter anderem auf die gute Zusammenarbeit mit anderen Ländern – insbesondere mit der EU – zurückzuführen. Dank den bestehenden bilateralen Verträge kann die Fischer Reinach AG relativ gut und hürdenfrei in die EU exportieren. Denn diese sei nach wie vor die wichtigste Handelspartnerin der Firma. Mit einem Exportvolumen von über 90 Prozent ist dieses Handelsnetz für das erfolgreiche Bestehen des Unternehmens essenziell.

«Die Selbstbestimmungsinitiative ist für unsere Firma aber auch für alle Schweizer KMU sowie die ganze Wirtschaft schädlich.», erklärt Peter Fischer und führt aus: «Sie bringt mehr Isolation. Unsere Handelspartner würden mit Unverständnis reagieren, wenn sie feststellen würden, dass wir unser Recht über das gemeinsame Recht stellen würden.». Die Schweiz hat sich über all die Jahre einen Ruf als verlässliche Vertragspartnerin erarbeitet. «Sollte die Initiative vom Volk angenommen werden, wer würde dann noch mit der Schweiz oder Schweizer Partnern zusammenarbeiten wollen? Wer vertraut dann noch auf unsere Verlässlichkeit?», fragt sich Peter Fischer. «Wir müssen unser Land schützen, unsere Traditionen bewahren und uns gleichzeitig auf dem Weltmarkt behaupten – das ist alles andere als ein Widerspruch.», fasst Fischer zusammen.

Der Kurzfilm wurde von Swissmem veröffentlicht. Weitere Informationen gibt es unter www.swissmem-europe.ch.