Am 8. Mai 2019 hat Bertelsmann SE & Co. eine Studie publiziert, in der untersucht wurde, welche Region wie stark vom europäischen Binnenmarkt profitiert. Was sofort ins Auge sticht: Mit einem Einkommensplus von 2’914 Euro pro Kopf liegt die Schweiz auf dem ersten Rang – und zwar vor allen 31 untersuchten Ländern. Gemäss den Studienautoren profitieren zentral gelegene Länder und Regionen deutlich mehr vom Binnenmarkt als solche in der Peripherie. Die Lage der Schweiz hat also deutliche Vorteile. Dies zeigt der Regionen-Vergleich eindrücklich: Alle Regionen der Schweiz mit einer BIP-Steigerung zwischen 2'550 – 3'592 Euro sind in der Studie unter den Top Ten zu finden.

Ein Erfolgsrezept für die Schweiz

Die Studie bestätigt einmal mehr: Die bilateralen Verträge mit unseren Nachbarsstaaten sind für unser Land ein Erfolgsrezept. Es ist daher sehr wichtig, diese Abkommen zu schützen, um weiterhin so erfolgreich wirtschaften zu können wie bis anhin.

Seit 2015 setzt sich stark+vernetzt überzeugt für die internationale Vernetzung unseres Landes sowie für die Weiterführung des Bilateralen Wegs ein. Denn unsere Offenheit ist rückwärtsgewandten Kreisen zunehmend ein Dorn im Auge. Nach der Selbstbestimmungsinitiative droht mit dem aktuellen Referendum gegen das neue Waffenrecht und Schengen/Dublin droht nun ein weiterer Angriff. Und bereits nächstes Jahr stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die SVP-Kündigungsinitiative ab. Diese will die Personenfreizügigkeit und damit verbunden die Bilateralen I kippen. Gerade mit Blick auf diese neuste Studie wäre das ein Schuss ins eigene Knie. Deshalb engagiert sich stark+vernetzt aktuell wie auch in Zukunft überzeugt und engagiert für eine starke und souveräne Schweiz.

Die Studie gibt es hier nachzulesen