Montag, 17. August 2020
18.00 – 20.00 Uhr
im Livestream
mit Inputreferat von Bundesrätin Karin Keller-Sutter

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Die erfolgreichen Bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Europa sind zurzeit einer grossen Belastungsprobe ausgesetzt. Die SVP möchte mit ihrer Initiative, über die wir am 27. September abstimmen, die Bilateralen alternativlos kündigen. Gleichzeit hat uns die Corona-Krise gezeigt, wie wichtig offene Grenzen und eine funktionierende grenzüberschreitende Koordination sind. Dies gilt insbesondere für die trinationale Grenzregion Basel.

Dreiländereck als grenzüberschreitender Wirtschafts- und Arbeitsraum

Die Nordwestschweiz ist auf ausländische Fachkräfte aus der EU sowie als Exportnation auf einen hindernisfreien Zugang zum europäischen Markt angewiesen. Sollte die Kündigungsinitiative angenommen werden, wäre dies eine enorme Belastung für die Firmen der Region, insbesondere auch für die grossen, exportorientierten Unternehmen, wie beispielsweise die Pharmaindustrie. Es wäre völlig unklar, wie diese Firmen mit ihren 67’000 Grenzgängern und Grenzgängerinnen auf das Ende der Personenfreizügigkeit reagieren würden und wie dann der unbestrittene Bedarf an ausländischen Fachkräften, beispielsweise auch in Spitälern, gesichert werden könnte.

Sei live dabei

Was bedeuten diese zusätzlichen Unsicherheiten für die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Europa? Wie können wir gemeinsam für mehr Stabilität und Wohlstand sorgen? Welche Lehren können wir aus der Covid-19 Krise ziehen? Diesen Fragen möchten die metrobasel und die Handelskammer beider Basel HKBB mit hochkarätigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft nachgehen. Sei auch du dabei und verfolge unter anderem das Inputreferat von Bundesrätin Karin Keller-Sutter im Livestream.